Glas und Praxis
4 Kühlzone Das Glasband gelangt nach dem Verlassen des Zinnbades in den mehr als 100 m langen Rollenkühl- ofen. Es wird von ca. 600 auf 60 °C abgekühlt. Die langsame und kontrollierte Kühlung sorgt für ein spannungsfreies Erstarren der Glasmasse. Dies ist wichtig für eine problemlose Weiterverarbeitung.
Rollenkühlofen
Glas 600 °C
Wärmeabgabe des Glases an die Strömungsluft
Kühlluft von oben und unten
Glasband ist erstmalig sichtbar
Warme Luft
Kalte Luft
580 °C
480 °C
370 °C
60 °C
Zuschnitt
5 Zuschnitt Der letzte Teil der Produktionslinie wird „kaltes Ende“ genannt. Er beinhaltet die Qualitätskontrol- le und den Zuschnitt. Durch Laserstrahlen wird das gesamte Glasband kontinuierlich auf kleinste Fehler überprüft. Stellen, die nicht den hohen Ansprüchen genügen, können so augenblicklich ausgesondert werden. Danach wird das Glas auf Standardmasse (6000 x 3210 mm) geschnitten und abgestapelt. Auf einer separaten Zuschnittlinie kann das Glas direkt nach Kundenmassen weiter konfektioniert werden. Nach etwa 400 m ist aus natürlichen Rohstoffen Floatglas entstan- den – bereit zur Auslieferung, fertig zur Weiterverarbeitung.
Zuschnitt
Bandkontrollkabine
Längsschnitt
Notschneidbrücke
Bortenbruch 1 und 2
Dicken-/ Spannungs- messung
Konturenkamera
Querschnitt
Blattbrecher 1
Brechwalze
Scherbenband Fehlererkennung Laser-Bortenschneider Blattbrecher 2
Blattbrecher 3
Abstapelbereich
Der Baustoff Glas I 21
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